Aktuelles aus der Wissenschaft

Neues vom ESMO Kongress 2019

Prof. Sehouli war auf dem ESMO in Barcelona vor Ort und präsentiert erste wichtige Ergebnisse:

Prof. Jalid Sehouli nimmt uns in diesem Jahr auf den ESMO mit und präsentiert live die ersten interessanten Ergebnisse.

Gepostet von DIWA am Sonntag, 29. September 2019

Gepostet von DIWA am Sonntag, 29. September 2019

 

Prof. Sehouli und Dr. Grabowski präsentieren neue, wichtige Studienergebnisse vom ESMO, die durchaus Grund zur Hoffnung geben:

Liebe Community, in diesem Jahr sind wir noch intensiver für euch auf dem ESMO unterwegs, da neue, wichtige Studienergebnsisse präsentiert werden, die durchaus Grund zur Hoffnung geben. Prof. Sehouli und Dr. Grabowski erzählen euch warum:

Gepostet von DIWA am Sonntag, 29. September 2019


Neues vom ASCO Kongress 2019

Auch in diesem Jahr wurden erfreulicherweise wieder kleine Meilensteine aus der Forschung bei Eierstock-, Eileiter- und Bauchfellkrebs präsentiert, welche am Ende wichtige Aspekte für die Betroffenen bieten. Eine Studie beschäftigte sich dabei unter anderem mit der Therapie von eher gebrechlichen Eierstockkrebspatientinnen, das Thema „low grade“ Karzinom wurde intensiver beleuchtet und weitere Studien zum Einsatz vom PARP-Inhibitoren anstelle einer klassischen Chemotherapie vorgestellt. Prof. Jalid Sehouli war gemeinsam mit anderen deutschen Ovarialkarzinom-Experten vor Ort und berichtet in einem kurzen Video (siehe rechte Videospalte) zu den Ergebnissen.


PARP-INHIBITOR OLAPARIB ERHÄLT ZULASSUNGSERWEITERUNG

Der Wirkstoff Olaparib wird unter anderem bei der Erhaltungstherapie des Platin-sensitiven Ovarialkarzinomrezidivs eingesetzt. Nun wurde die Zulassung der neuen Darreichungsform Filmtablette auf alle high-grade epithelialen Tumoren erweitert und die Therapie unabhängig vom BRCA-Mutationsstatus ermöglicht. „Die der Zulassungserweiterung[…] zugrundeliegenden Studien belegen, dass mit Olaparib eine langfristige Krankheitskontrolle bei gutem Nebenwirkungsprofil möglich ist,“ erklärt Prof. Dr. med. Jalid Sehouli, Direktor der Klinik für Gynäkologie der Charité Berlin. „Neben der veränderten Darreichungsform sind das für die Patientinnen wie auch für die behandelnden Ärzte oftmals wesentliche Kriterien bei der Therapiewahl.“ PARP-Inhibitoren sind eine neue Gruppe von sehr wirksamen Arzneistoffen, die bei der Behandlung von Eierstock-, Bauchfell- und Eileiterkrebserkrankungen sehr eindrucksvolle Ergebnisse gezeigt haben. PARP-Inhibitoren hemmen das Reparaturenzym Poly-ADP-Ribose-Polymerase (PARP) und verhindern, dass die Krebszellen den durch die platinhaltige Chemotherapie verursachten DNA-Schadenreparieren können.